KUNST I KENNEN I LERNEN Andrea Lindpoitner - ToNARBEITEN
Kunstschaffenden über die Schulter schauen
So. 17. Mai, 14 – 17 Uhr
KUNST I KENNEN I LERNEN – Kunstschaffenden über die Schulter schauen
Sigrid Kofler - Keramik: Körper formen
Keramik: Körper formen
Sonntag, 17. Mai 2026, 14 – 17 Uhr
Furthmühle Pram
Geboren 1960 in Wien, Studium der Botanik/Zoologie in Wien, Doktorat am Limnologischen Institut Mondsee über Kieselalgen, daneben Beginn der Bildhauerei. Seit 1990 lebt Sigrid Kofler gemeinsam mit dem Bildhauer Thomas Wiederkehr in Lebens- und Ateliergemeinschaft in einem alten Vierseithof in St. Marienkirchen a. H.
Sigrid Kofler engagiert sich in der Kunstvermittlung, ist in der künstlerischen Leitung der galerie20gerhaus in Ried und im Vorstand der Innviertler Künstlergilde aktiv.
Ihre künstlerischen Arbeiten finden in Stein und Naturmaterialien, seit Längerem vorwiegend in Keramik ihren Ausdruck. Installation und Fotografie sind weitere Gestaltungsformen.
In den letzten Jahren beschäftigte sie sich thematisch viel mit dem Artensterben, aber auch mit der Artenvielfalt und dem Verhältnis der Menschen zu den Tieren. So entstand zuletzt eine Serie von Arbeiten mit dem Titel „Wir Primaten“. Beispiele daraus werden in der Furthmühle gezeigt.
Sigrid Kofler: „Man kann mir am Aktionsnachmittag zuschauen, während ich ein Tierportrait aus Ton gestalte. Wer möchte, kann selbst mit Ton eine Figur formen. Ich freue mich auf interessante Begegnungen!“
Fotocredit: Portrait: Klaus Zeugner; Silbergibbon, Wasserschweine, Bandwurm: Flora Wiederkehr
Mehr Info unter: www.atelier-pilgersham.at,
Geboren in Lambach, aufgewachsen in Grieskirchen, seit 1986 wohnhaft in Tollet. Die Künstlerin ist verheiratet, hat zwei Enkelkinder und „genießt ihre Pension“.
Glas ist ein Produkt der Natur. Vulkanismus lässt zum Beispiel den Obsidian (schwarzes vulkanisches Glas) entstehen, oder Sand, in den ein Blitz einschlägt, wird zu Fulgurit (Blitzglas). Das Glasschmelzen ist eines der ältesten Kunsthandwerke. Die erste Glasperle, die von Menschenhand gefertigt wurde, entstand bereits 3500 Jahre vor Christus.
Seit 2014 zieht die Künstlerin das Schmelzen von Glas magisch an. Es bereitet ihr große Freude, beim Brenner zu sitzen, gespannt und entspannt zugleich zu sein. Bei ca. 900 Grad schmelzen Glasstäbe, die die Künstlerin zu Schmuck oder Kunstwerken verarbeitet. Die unterschiedlichen Techniken erlernte und erlernt sie in Kursen und Workshops, z. B. im Künstlerdorf Neumarkt an der Raab.
Elisabeth Doplbaur: „Am Aktionstag zeige ich die Technik der Augenperle (Schichtaugenperle/Tönnchen). Das sind die Bezeichnungen für die ersten Glasperlen. Dazu schildere ich den Weg des Glases vom Orient zu uns nach Europa.
Gerne zeige ich, wie eine Perle mit Blumen oder eine Murmel entsteht. Wie macht man eigentlich Eiszapfen? Wer will, kann alles auch selbst ausprobieren.“